Vom Rhein über die Duisburger Reede und Rheinhäfen bis zur Ruhr und in den Rhein-Herne-Kanal
Hohe Deteilstufe – Niedrig- und Mittelwasser (NW/MW) – 16 Strömungszustände
Das Fahrtgebiet
Das Fahrtgebiet Duisburg verbindet den Rhein mit der Duisburger Rheede, den Rheinhäfen sowie den Wasserwegen von Ruhr und Rhein-Herne-Kanal. Der simulierte Abschnitt erstreckt sich zwischen Rhein-km 757 und 806. Über die Ruhr reicht das Fahrtgebiet bis hin zur Raffelbergschleuse, über den Rhein-Herne-Kanal bis zur Schleuse Oberhausen.
Eckdaten
Wasserstraße Gebiet Detailstufe Pegel Strömung Besonderheiten Hafenbereich Schleusen
Die hohe Detailstrufe bildet die charakteristischen Hafen- und Industrieanlagen sowie die unterschiedlichen Wasserstraßen und Uferbereiche des Reviers ab. Das Fahrtgebiet kann bei unterschiedlichen Sichtbedingungen sowie bei Tag und Nacht befahren werden. Zusätzlich steht eine Radardarstellung für die Fahrt zur Verfügung.
Besondere Bereiche
Duisburger Rheinreede
Die Rheinreede prägt den Duisburger Rheinabschnitt mit ihren weitläufigen Fahrwasser- und Uferbereichen. Entlang der Strecke wechseln sich Hafenanlagen, Industrieflächen und freie Uferbereiche ab.
Die räumliche Ausdehnung des Reviers bietet unterschiedliche Verkehrssituationen und Begegnungen mit der Berufsschifffahrt. Hafeneinfahrten und angrenzende Wasserwege erweitern die möglchen Fahrsituationen und Manöver
Duisburger Rheinhäfen
Die Duisburger Rheinhäfen erstrecken sich entlang des Rheins und der angrenzenden Wasserstraßen. Zum charakteristischen Bild gehören unter anderem die Ruhrorter Häfen, der Parallelhafen und der Außenhafen.
Im Bereich Ruhrort prägen Hafenmund, Vinckekanal, Werfthafen, Bunkerhafen, Südhafen, Hafenkanal und die Becken A, B und C das Revier. Die Oscar Huber bildet dabei einen markanten Orientierungspunkt.
Die unterschiedlichen Hafeneinfahrten, Becken und Manövrierräume bilden einen wichtigen Teil des Fahrtgebiets.
Ruhr und Rhein-Herne-Kanal
An der Ruhrmündung trifft die Ruhr auf den Rhein. Von hier führt das Fahrtgebiet über die Ruhr bis zum Übergang Rhein-Herne-Kanal und weiter bis zur Schleuse Oberhausen.
Der Wechsel vom offenen Rhein über die Ruhr in den kanalisierten Wasserweg verändert die räumlichen Bedingungen deutlich. Unterschiedliche Fahrwasserbreiten, feste Bauwerke und begrenzte Manövrierräume prägen diesen Abschnitt.
Schleusen
Das Fahrtgebiet umfasst mit der Raffelbergschleuse und der Schleuse Oberhausen zwei Schleusenbereiche. Im Simulator können die Schlueusen nicht nur befahren, sondern auch vollständige Schleusenvorgänge simuliert werden.
Damit lassen sich die unterschiedlichen Abläufe bei der Ein- und Ausfahrt sowie die Fahrt innerhalb der Schleusenkammer trainieren.
Wasserstand im Simulator
Das Fahrtgebiet Duisburg kann bei Niedrigwasser (NW) und Mittelwasser (MW) mit exakter Bathymetrie des Gewässerbodens befahren werden.
Zusätzlich kann der Wasserstand visuell angehoben werden. Für diese Darstellung stehen 16 unterschiedliche Strömungszustände zur Verfügung. Dadurch lassen sich unterschiedliche Wasserstands- und Strömungssituationen im Fahrtgebiet darstellen.
Die Veränderungen wirken sich insbesondere auf die Rheinreede, die Hafeneinfahrten und die Manövrierbereiche aus.